Gefahrstoffverordnung

Die Gefahrstoffverordnung soll verhindern, dass der Schutz durch das Arbeiten mit gefährlichen Stoffen nicht mehr gesichert ist. 1986 wurde die Gefahrstoffverordnung das erste Mal in Kraft gesetzt und seither immer wieder verändert.

Die Gefahrenordnung


Im deutschen Arbeitsschutz gibt es die Gefahrstoffverordnung, die den Schutz vor gefährlichen Stoffen sichern soll. Dabei ist die Verordnungsermächtigung im Chemikaliengesetz verankert. Das Arbeitsschutzgesetz ist seit 2005 die gesetzliche Grundlage für die Gefahrstoffverordnung. Schon 1983 wurde die Gefahrstoffverordnung erarbeitet und bereits 1986 wurde diese dann das erste Mal erlassen. Seit 1986 ist die Gefahrstoffverordnung einige Male verändert worden.





1993

In diesem Jahr gab es einen Erlass, der die eigenständige Chemikalien-Verbotsordnung bestimmte.

1999

In diesem Jahr wurden die gleitenden Verweistechniken für die EG-Binnenmarktrichtlinien eingeführt.

2004

In einer Novellierung von Dezember 2004 wurde die Gefahrstoffverordnung grundsätzlich verändert und erneuert. Am 29. Dezember 2004 wurde die neue Gefahrstoffverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat bereits am 1.Januar 2005 in Kraft. Hier wurde vor allem eine Umsetzung der EG-Richtlinien angestrebt. Es gibt in dieser Gefahrstoffverordnung zwei wesentlichen Neuerungen. Die eine ist die Gefährdungsbeurteilung und die zweite stellt das Schutzstufenmodell dar. Es wurde ein neues Grenzwertkonzept nach dem Inkrafttreten der Gefahrstoffverordnung eingeführt.

2010

In diesem Jahr trat die Gefahrstoffverordnung in Kraft, die neu gefasst wurde.

In der Gefährdungsbeurteilung sind besonders drei Gefährdungen hervorgehoben:

• Gefährdungen durch physikalisch-chemische Eigenschaften. In diesem Konzept sind vor allem Explosions-, und Brandgefahren erfasst.
• Gefährdungen durch toxische Eigenschaften.
• Gefährdungen durch besondere Eigenschaften, die nur durch den Zusammenhang mit bestimmten Tätigkeiten entstehen können.

Diese Gefährdungsbeurteilungen sind aber immer gesondert zu betrachten und auch einzeln zu beurteilen. In einigen Paragrafen werden zudem auch konkrete Maßnahmenpakete, die aber immer aufeinander aufbauen.